Pretty Yende & Nadine Sierra

Golden Ages
Do, 3. März 2022

Pretty Yende, Sopran

Nadine Sierra, Sopran

Slowakische Philharmonie

Riccardo Frizza, Dirigent

Wahre Goldkehlen der Oper beschwören das Goldene Zeitalter des Schöngesangs: Pretty Yende und Nadine Sierra, zwei der gefragtesten jungen Sopranistinnen, verzaubern mit einer Auswahl von Arien und Duetten vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Pretty Yende konnte das Wiener Publikum als Adina und Violetta längst im Sturm erobern. Nadine Sierra hat sich bisher rar gemacht. Doch jetzt gibt sie ihr Debüt bei Great Voices! Begleitet von der Slowakischen Philharmonie Bratislava unter Riccardo Frizza gilt es zu zeigen, dass jede Epoche ihre goldenen musikalischen Momente hat, selbst wenn das Mondlicht nur silbern scheint. Das beweist Claude Debussy in seinem Lied „Clair de Lune“, das den Versen Paul Verlaines auf immer magischen Glanz gesichert hat. Georg Friedrich Händel war der absolute Meister der Barockoper und hat der Kunst des Schöngesangs einen ersten Höhepunkt beschert. Der italienische Belcanto setzte dem dann in den Meisterwerken Donizettis und Bellinis die Krone auf. Das 20. Jahrhundert steht dem um nichts nach: Man denke nur an Klassiker wie „Somewhere“ und „I Feel Pretty“ aus Bernsteins „West Side Story“. Oder wie sich Judy Garland „Over the Rainbow“ und für alle Ewigkeit in die Herzen gesungen hat.

Do, 3. März 2022

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Pretty Yende

Sopran

Mit ihrem anziehenden Charme, ihren vielgepriesenen weltweiten Auftritten auf Opern- und Konzertbühnen und hochgelobter Diskographie wurde die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende sehr schnell zu einem der größten Stars der Musikwelt.

Seit ihrem professionellen Debut an der Lettischen Nationaloper Riga als Micaëla in Carmen sang sie an praktisch allen wichtigen Opernhäusern der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra National de Paris, die New Yorker Metropolitan Opera, das Teatro alla Scala in Mailand, die Deutsche Oper und Staatsoper Berlin, die Bayerische Staatsoper in München, das Opernhaus Zürich und das Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie zuletzt auch die Wiener Staatsoper.

In der vergangenen Saison kehrte Pretty Yende für zwei lang erwartete Rollendebuts nach Paris zurück: Violetta in einer Neuproduktion von La Traviata (Simon Stone) und die Titelrolle in Massenets Manon in der Regie von Vincent Huguet. Kürzlich sang sie die Violetta in La Traviata am Gran Teatre del Liceu und an der Wiener Staatsoper.

Auch auf der Konzertbühne war die Sopranistin vielfach zu hören, Stationen ihrer Tournee waren die Oper Frankfurt, das Opernhaus Zürich, die Smetana Hall in Prag und die Barbican Hall in London ebenso wie die Carnegie Hall in New York.

2018/19 begann für sie als Elvira in I Puritani in Barcelona, bevor sie als Marie in La Fille du Regiment an die New Yorker Met zurückkehrte, wo sie auch ihre erste Leila in Bizets Les Pêcheurs des Perles sang. Die New York Times rezensierte: "In the role of Leïla, suppressed erotic longing is sublimated into pure vocalism lavishly ornamented with arabesques and grace notes." Kurz drauf war sie als Norina an der Opéra national de Paris zu erleben und gab ihre erste Amina in La sonnambula am Opernhaus Zürich; zudem war sie wieder an der Bayerischen Staatsoper als Lucia di Lammermoor und als Adina in L'elisir d'amore zu Gast.

Ihr rasanter Aufstieg auf internationale Bühnen inkludiert nach ihrem sensationell aufgenommen Debut als Einspringerin Adèle in Le Comte Ory an der Metropolitan Opera ihr Debut als Marie in La fille du régiment am Teatro de la Maestranza in Sevilla; Debuts an der Opéra national de Paris als Rosina in Il Barbiere di Siviglia, am Gran Teatre del Liceu als Norina in Don Pasquale, an der Los Angeles Opera als Micaëla in Carmen, an der Staatsoper Hamburg als Fiorilla in Il Turco in Italia sowie ihr Debut am Theater an der Wien abermals als Adèle.

Weitere Highlights ihrer noch jungen Karriere beinhalten u.a. Rosina, Adina, Lucia, Juliette in Roméo et Juliette, Elvira in I Puritani, Pamina in Die Zauberflöte an der Met; Adina am Royal Opera House; Lucia an der Opéra national de Paris und der Deutschen Oper Berlin; Adina an der Staatsoper Berlin; Pamina am Grand Théâtre de Genève; Elvira am Opernhaus Zürich; Susanna in Le nozze di Figaro an der Los Angeles Opera; Rossinis Adèle und Musetta in La Bohème am Teatro alla Scala; ihr Rollendebut als Teresa in Benvenuto Cellini in Paris und Lucia di Lammermoor konzertant an der Cape Town Opera.

Wichtige Konzerthöhepunkte waren ihr Debut in der Carnegie Hall mit Kamal Khan am Klavier, wohin sie später mit dem Metropolitan Orchestra für eine Aufführung von Mozarts Exsultate, jubilate und Mahlers 4. Symphonie zurückkehrte. Außerdem gab Pretty Yende Konzerte in der Schweiz, Spanien, Österreich, Südafrika, Deutschland, Italien, den Niederlanden und in Tschechien.

2016 wurde ihr erstes Album “A Journey” bei Sony Classical veröffentlicht – sie wurde dafür mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der International Opera Award 2017 (Bestes Soloalbum) und ein Echo Klassik für die Beste Newcomerin. Sie war musikalischer Gast in diversen Fernsehshows, darunter “The Late Show” mit Steven Colbert, “The Wendy Williams Show” und “Good Morning America”. Ein Jahr später erschien ihre zweite Solo-CD “Dreams”, welche den Readers' Choice Award bei den International Opera Awards 2018 gewann.

Als Absolventin der Accademia del Teatro alla Scala für junge Künstler debütierte Pretty Yende 2010 als Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro. Im gleichen Jahr war sie die erste Teilnehmerin, die jemals in allen Kategorien des Internationalen Belvedere Wettbewerbs den ersten Platz belegte. Sie war auch Preisträgerin des ersten Preises beim Operalia Wettbewerb 2011.

Nadine Sierra

Sopran

Hochgelobt für die Schönheit ihrer Stimme, nahtlose Technik und opulente Musikalität, gilt Nadine Sierra als eine der vielversprechendsten jungen Talente der Opernwelt. Sie ist Gewinnerin des Richard Tucker Preises (2017) und des Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera 2018.

Nach einer Reihe von erfolgreichen Debuts an der Met, dem Teatro alla Scala, der Opéra National de Paris und der Berliner Staatsoper ist sie nun ein Fixstern an vielen der Top-Opernhäuser der Welt. Im August 2018 wurde bei der Deutschen Grammophon/Universal Music ihr Debutalbum There’s a place for us veröffentlicht.

In der Saison 20/21 war Nadine Sierra an der Berliner Staatsoper als Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben und gab ihr Hausdebut an der Opera Las Palmas als Musetta in La Bohéme und am Gran Teatre de Liceu als Lucia. Zudem ist sie beim Klangvokal Festival in Dortmund zu Gast.

In den vergangenen Saisonen verkörperte die Sopranistin u.a. die Juliette an der San Francisco Opera, die Gilda in einer Neuproduktion von Rigoletto unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, wo sie auch Nanetta (Falstaff)und Sophie (Der Rosenkavalier) sang. Sie war als Gilda und Susanna an der Metropolitan Opera zu Gast und gab als Manon ihr Hausdebut an der Opéra national de Bordeaux, wo sie auch die Julietta sang.

Konzertverpflichtungen beinhalteten ihr Debut mit dem Philadelphia Orchestra und Yannick Nézet-Séguin; Maria (West Side Story) mit Antonio Pappano an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Capodanno Konzert am Teatro La Fenice, die Richard Tucker Gala in der Carnegie Hall sowie Konzertdebuts in Prag, Bordeaux und Baden-Baden. Zudem trat sie in Recitals am Grand Théâtre de Genève und in Kansas City (Harriman-Jewell Series) sowie mit Andrea Bocelli im Madison Square Garden in NYC, TD Garden in Boston, PPG Paints Arena in Pittsburgh, Capital One Arena in Washington auf und kehrte für Solokonzerte nach Paris, Dallas und Mexico City zurück.

Andere wichtige Engagements der Vergangenheit beinhalten die Titelrolle in Lucia di Lammermoor am Teatro La Fenice sowie Zerlina (Don Giovanni), Flavia (Eliogabalo), Pamina (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto) und Norina (Don Pasquale) an der Opéra National de Paris. Sie war auch als Gilda, Zerlina, Ilia (Idomeneo) und Susanna in Le nozze di Figaro an der Met engagiert, sowie als Lucia, Musetta, Pamina und Contessa an der San Francisco Opera.

2016 schrieb sie bei der Saisoneröffnung der Mailänder Scala zusammen mit Leo Nucci Hausgeschichte, als sie bei ihrem Hausdebut in Rigoletto vom Publikum aufgefordert wurden, das Duett zu wiederholen – eine seit Toscaninis Zeiten nicht mehr vorgekommene Tradition. Unter ihren vielen Konzertauftritten stechen jene in der Carnegie Hall, Arena di Verona, Musikverein in Wien, Tanglewood und Ravinia Festivals, Dallas Opera und Park Avenue Armory in NYC hervor. Die Sopranistin hatte außerdem zweimal die Ehre, am U.S. Supreme Court for the Honorable Justices zu singen.

Während ihrer noch jungen Karriere wurde Nadine Sierra bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. ist sie die jüngste Gewinnerin des Marilyn Horne Foundation Gesangswettbewerbes und der Metropolitan Opera National Council Auditions. Sie durfte auch die ersten Preise des George London Wettbewerbes (2010), Gerda Lissner International Competition und des Loren Zachary Wettbewerbes nachhause bringen. 2013 war sie Erstplatzierte bei den Internationalen Gesangswettbewerben Neue Stimmen, Caballé und Veronica Dunne und gewann ein Richard Tucker Music Foundation Career Stipendium.

Nadine Sierra verliebte sich früh in das Genre Oper, nachdem sie eine VHS Kassette von La Bohéme gesehen hatte und begann schon im Alter von sechs Jahren in ihrer Heimat Florida mit Gesangsstunden. Obwohl sie ihr professionelles Debut an der Palm Beach Opera schon als Teenager absolvierte, entschied sie sich für ein Studium am Mannes College the New School of Music. Nach ihrem Abschluss nahm sie am Adler Fellowship Program der San Francisco Opera teil und begann so ihre langjährige Beziehung mit dem Haus.

Pretty Yende, Sopran

Nadine Sierra, Sopran

Slowakische Philharmonie

Riccardo Frizza, Dirigent

Wahre Goldkehlen der Oper beschwören das Goldene Zeitalter des Schöngesangs: Pretty Yende und Nadine Sierra, zwei der gefragtesten jungen Sopranistinnen, verzaubern mit einer Auswahl von Arien und Duetten vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Pretty Yende konnte das Wiener Publikum als Adina und Violetta längst im Sturm erobern. Nadine Sierra hat sich bisher rar gemacht. Doch jetzt gibt sie ihr Debüt bei Great Voices! Begleitet von der Slowakischen Philharmonie Bratislava unter Riccardo Frizza gilt es zu zeigen, dass jede Epoche ihre goldenen musikalischen Momente hat, selbst wenn das Mondlicht nur silbern scheint. Das beweist Claude Debussy in seinem Lied „Clair de Lune“, das den Versen Paul Verlaines auf immer magischen Glanz gesichert hat. Georg Friedrich Händel war der absolute Meister der Barockoper und hat der Kunst des Schöngesangs einen ersten Höhepunkt beschert. Der italienische Belcanto setzte dem dann in den Meisterwerken Donizettis und Bellinis die Krone auf. Das 20. Jahrhundert steht dem um nichts nach: Man denke nur an Klassiker wie „Somewhere“ und „I Feel Pretty“ aus Bernsteins „West Side Story“. Oder wie sich Judy Garland „Over the Rainbow“ und für alle Ewigkeit in die Herzen gesungen hat.