Juan Diego Flórez

Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Di, 16. Oktober 2018

Lateinamerikanische Popularmusik in höchster Brillanz mit einem der weltbesten Tenöre unserer Zeit. Juan Diego Flórez widmet ein ganzes Konzert jener Musik, mit der er im heimatlichen Peru aufgewachsen ist. Es wird ein sehr persönliches, berührendes wie leidenschaftliches Liederfest, wenn Flórez beispielsweise Kompositionen von Chabuca Granda singt, die schon sein Vater Ruben, ein peruanisch-kreolischer Sänger, für Platte einspielte und die er auch gemeinsam mit ihm sang. „Mein Vater war der beste Interpret ihrer Lieder, weil er ihre Inhalte wie kein anderer erzählte“, stellte er fest und wurde darin von Granda selbst bestätigt, die seinen Vater als ihren bevorzugten Cover-Sänger adelte. Dass in Flórez’ südamerikanischer Heimat die Grenzen zwischen E- und U-Musik wesentlich fließender sind als in Europa, beweisen nicht nur der souverän zwischen diesen Sphären pendelnde Interpret selbst, sondern auch viele Programmnummern wie zum Beispiel das mexikanische Liebeslied Bésame mucho, das sich weder die Beatles noch Elvis Presley entgehen ließ und das ein Thema des „E-Komponisten“ Enrique Granados zitiert. Wie Flórez beweist, kann der Weg von in Bars vorgetragenen Canciones zu Opernarien stimmig sein. Einen Abend lang gilt es die musikalische Heimkehr zu diesen Wurzeln zu feiern!

Programm:  Tomás Mendéz «Cucurrucucú paloma»,

Joseíto Fernández «Guantanamera», Chabuca Granda «José Antonio», Consuelo Velázquez «Bésame mucho» und andere Lieder

Di, 16. Oktober 2018

19:30 Uhr

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Juan Diego Flórez, 1973 in Lima geboren, zählt auf den internationalen Opernbühnen und Konzertpodien zu den angesehensten und beliebtesten Tenören unserer Zeit. Seine fließende, ausdrucksstarke Stimme und seine beeindruckende Virtuosität begeistern Zuhörer und Kritiker auf der ganzen Welt.

Juan Diego Flórez widmete sich bereits früh dem Singen sowie der peruanischen Volks- und Popmusik. Im Alter von 17 Jahren begann er sein Studium am peruanischen National Conservatory und gewann drei Jahre später ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institut of Music in Philadelphia.

1996 debütierte Juan Diego Flórez beim

Rossini Opera Festival in Pesaro, als er in letzter Minute als Corradino in „Matilde di Shabran“ einsprang. Trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit wurde dieses Debüt zu einem triumphalen Erfolg und markierte den Beginn einer eindrucksvollen Gesangskarriere.

Drei Monate später gab er sein Debüt – im Alter von nur 23 Jahren! – an der Mailänder Scala in der Eröffnungsvorstellung der Saison 1996/97 unter der Leitung von Riccardo Muti. Seither ist Juan Diego Flórez regelmäßiger Gast an allen großen internationalen Opernhäusern und arbeitet mit den weltweit führenden Dirigenten.

2007 schrieb Juan Diego Flórez Geschichte an der Mailänder Scala, als er eine jahrzehntelange Tradition brach und mit der Arie „Ah, mes amis“ aus Donizettis „La fille du régiment“, die für ihre neun hohen Cs berühmt ist, erstmals seit 1933 eine Zugabe sang. Für eine ähnliche Sensation sorgte er 2008 mit der gleichen Meisterleistung an der New  Yorker Metropolitan Opera.

Juan Diego Flórez hat zahlreiche Solo-Alben und Opern-Gesamtaufnahmen auf CD und DVD veröffentlicht. Die BBC bezeichnete ihn als einen der besten Tenöre aller Zeiten. Er erhielt etliche Auszeichnungen und Preise, darunter mit dem „Gran Cruz de la Orden del Sol“ die größte Ehrung des Staates Peru. 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt.

2011 gründete Juan Diego Flórez in seiner peruanischen Heimat das Projekt „Sinfonía por el Perú“, ein umfassendes Sozialprojekt mit Orchestern und Chören, um benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. In Anerkennung seines Engagements wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill  Ambassador ernannt und erhielt zudem 2014 beim World Economic Forum den Crystal Award.

Lateinamerikanische Popularmusik in höchster Brillanz mit einem der weltbesten Tenöre unserer Zeit. Juan Diego Flórez widmet ein ganzes Konzert jener Musik, mit der er im heimatlichen Peru aufgewachsen ist. Es wird ein sehr persönliches, berührendes wie leidenschaftliches Liederfest, wenn Flórez beispielsweise Kompositionen von Chabuca Granda singt, die schon sein Vater Ruben, ein peruanisch-kreolischer Sänger, für Platte einspielte und die er auch gemeinsam mit ihm sang. „Mein Vater war der beste Interpret ihrer Lieder, weil er ihre Inhalte wie kein anderer erzählte“, stellte er fest und wurde darin von Granda selbst bestätigt, die seinen Vater als ihren bevorzugten Cover-Sänger adelte. Dass in Flórez’ südamerikanischer Heimat die Grenzen zwischen E- und U-Musik wesentlich fließender sind als in Europa, beweisen nicht nur der souverän zwischen diesen Sphären pendelnde Interpret selbst, sondern auch viele Programmnummern wie zum Beispiel das mexikanische Liebeslied Bésame mucho, das sich weder die Beatles noch Elvis Presley entgehen ließ und das ein Thema des „E-Komponisten“ Enrique Granados zitiert. Wie Flórez beweist, kann der Weg von in Bars vorgetragenen Canciones zu Opernarien stimmig sein. Einen Abend lang gilt es die musikalische Heimkehr zu diesen Wurzeln zu feiern!

Programm:  Tomás Mendéz «Cucurrucucú paloma»,

Joseíto Fernández «Guantanamera», Chabuca Granda «José Antonio», Consuelo Velázquez «Bésame mucho» und andere Lieder