Benjamin Bernheim

Fr, 15. Januar 2021

Benjamin Bernheim, Tenor

Münchner Symphoniker

Andriy Yurkevych, Dirigent

Er ist der neue Stern am Tenorhimmel: der gebürtige Pariser Benjamin Bernheim, der seine Karriere zunächst behutsam an der Oper Zürich aufgebaut hat und vor drei Jahren international spektakulär durchgestartet ist. Das Wiener Publikum hat er an der Staatsoper bereits mit Partien von Mozart bis Puccini hingerissen. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen stellte er sich mit einer muttersprachlichen Spezialität, in Offenbachs La Périchole, vor. Mailand, London, Paris, New York, Chicago – keine Opernmetropole, die er sich nicht in letzter Zeit nicht erfolgreich erobert hätte. Für seinen ersten Wiener Arienabend hat der Franzose eine musikalische Tour d'Horizon durch sein aktuelles Repertoire vorbereitet. Gaetano Donizettis melodientrunkener Belcanto, Giuseppe Verdis musikdramatische Psychogramme, Peter Iljitsch Tschaikowskys beklemmend düstere, in Todesahnung gesungene Arie des Lenski aus Eugen Onegin, Giacomo Puccinis virile Impulsivität atmenden Ariosi, Jules Massenets schwelgerisch-schwärmerische Tenorporträts und vieles mehr. Mit seinem über alle Register ausgeglichen geführten, betörend attraktiven Tenor sowie mit der für den französischen Gesangsstil so typischen voix mixte, bei der Brust- und Kopfstimme gemischt werden, stehen ihm dafür die idealen vokalen Mittel zur Verfügung.  

Fr, 15. Januar 2021

Derzeit sind Karten nur als Abonnement „Great Voices“ erhältlich.
Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Benjamin Bernheim

Der französische Tenor Benjamin Bernheim ist laut Chicago Tribune der große lyrische Tenor, auf den die Opernwelt schon lange gewartet hat”, dessen höchst besondere Stimme Opera News als „makellos und rein, vom zierlichen Pianissimo bis zum heldenhafte Fortissimo je nach Bedarf” beschreibt. Seine letzten Spielzeiten haben ihn als regelmäßigen Gastkünstler an Europas führenden Opernhäusern etabliert, darunter die Opéra national de Paris, Wiener Staatsoper, Staatsoper Berlin, Opéra national de Bordeaux und das Royal Opera House in London, wo er in führende Tenor Rollen des romantischen Repertoires glänzte.

Herr Bernheim begann seine Spielzeit 2019/20 mit der Rolle des Alfredo in einer Neuproduktion von La Traviata an der Opéra national de Paris, gefolgt von seinem mit Spannung erwarteten Rollendebüt als Duca di Mantova in Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper. Später in der Saison kehrt er in beide Opernhäuser zurück, um die Rolle des Rodolfo in Puccinis geliebten Meisterwerk La Bohème zu singen, und singt die Rolle an der Staatsoper Berlin. An der Wiener Staatsoper singt er erneut Alfredo, und nachdem er in der Rolle des Des Grieux (Manon) an der Opéra national de Bordeaux in der Spielzeit 2018/19 mit großem Erfolg debütiert hatte, kehrt Bernheim im Frühling als dieser zurück, an die Opéra national de Paris. Der Tenor wird diese Saison auch einige Konzerte unter anderem an der Opéra national de Bordeaux, dem Opernhaus Zürich, La Grange au Lac und im Sommer bei den Salzburger und den Verbier Festspielen geben. Zusätzlich singt er das Verdi Requiem sowohl am Opernhaus Zürich als auch im Palau de les Arts Reina Sofia.

Zu den bisherigen Höhepunkten zählen Rodolfo in La Bohème an der Opéra national de Paris, Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, und dem Royal Opera House (London), Des Grieux in Manon an der Opéra national de Bordeaux, Lensky in Eugene Onegin an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo in La Traviata am Teatro alla Scala, Royal Opera House (London), Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dresden Deutsche Oper und der Staatsoper Berlin, Faust (Titelrolle) an der Lyric Opera of Chicago, am Théâtre des Champs Elysées und an der Latvian National Opera, und Nemorino in L’Elisir d’Amore an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne spielen in seiner Saison Liederabende eine wichtige Rolle, ebenso wie Verdis Requiem und Puccinis Messa di Gloria. Im Jahr 2018 unterschrieb er bei der Deutschen Grammophon wo sein Debütalbum am 8. November 2019 erschien.

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium von Lausanne, nahm an Meisterkursen bei Giacomo Aragall teil und besuchte die Accademia Verdiana von Carlo Bergonzi in Busseto.

Münchner Symphoniker

Im September 1945 betrat ein Orchester die Bühnen der Stadt, um ein Konzert für Münchens Bürger zu geben – und wurde dann zum festen Bestandteil ihrer Musiklandschaft. Die Aufgeschlossenheit des Orchesters Neuem gegenüber, sein stilistischer Reichtum und die souveräne Arbeit seiner Musikerinnen und Musiker haben über Jahrzehnte vielgestaltige Konzertangebote für alle Münchner ermöglicht.

Rund 100 Konzerte realisieren die Münchner Symphoniker jährlich in Bayern, auf Tournee und bei Festspielen. Das Repertoire reicht von Barockmusik über klassische und romantische Werke bis zur Operette, Oper und Filmmusik, von Klassikern der Moderne bis ins 21. Jahrhundert.

Seit der Spielzeit 2014/2015 bringt Kevin John Edusei als Chefdirigent seinen Sinn für musikalische Qualität und Originalität der Programmgestaltung bei den Münchner Symphonikern ein. Traditionell bieten die Konzerte des Orchesters ein Forum für hervorragende Musikerinnen und Musiker der jüngeren Generation. Darüber hinaus sorgen auch namhafte Solisten und Dirigenten immer wieder für Sternstunden.

Die Münchner Symphoniker gestalten Konzerte als Ort für gemeinsames Erleben und spontanen Austausch mit ihrem Publikum: In der lebendigen Auseinandersetzung mit der Tradition entsteht so eine Verbindung zwischen Hörenden und Spielenden, die sich über das Konzert hinaus in die Stadt und in den digitalen Raum fortsetzt.

Benjamin Bernheim, Tenor

Münchner Symphoniker

Andriy Yurkevych, Dirigent

Er ist der neue Stern am Tenorhimmel: der gebürtige Pariser Benjamin Bernheim, der seine Karriere zunächst behutsam an der Oper Zürich aufgebaut hat und vor drei Jahren international spektakulär durchgestartet ist. Das Wiener Publikum hat er an der Staatsoper bereits mit Partien von Mozart bis Puccini hingerissen. Bei den Salzburger Pfingstfestspielen stellte er sich mit einer muttersprachlichen Spezialität, in Offenbachs La Périchole, vor. Mailand, London, Paris, New York, Chicago – keine Opernmetropole, die er sich nicht in letzter Zeit nicht erfolgreich erobert hätte. Für seinen ersten Wiener Arienabend hat der Franzose eine musikalische Tour d'Horizon durch sein aktuelles Repertoire vorbereitet. Gaetano Donizettis melodientrunkener Belcanto, Giuseppe Verdis musikdramatische Psychogramme, Peter Iljitsch Tschaikowskys beklemmend düstere, in Todesahnung gesungene Arie des Lenski aus Eugen Onegin, Giacomo Puccinis virile Impulsivität atmenden Ariosi, Jules Massenets schwelgerisch-schwärmerische Tenorporträts und vieles mehr. Mit seinem über alle Register ausgeglichen geführten, betörend attraktiven Tenor sowie mit der für den französischen Gesangsstil so typischen voix mixte, bei der Brust- und Kopfstimme gemischt werden, stehen ihm dafür die idealen vokalen Mittel zur Verfügung.