Asmik Grigorian

So, 28. Februar 2021

Asmik Grigorian, Sopran

Stephan Zilias, Dirigent

„Keine singt derzeit so ergreifend schön wie die litauische Sopranistin Asmik Grigorian“ (Die Zeit). Die Vokalkünstlerin, die das Wiener Publikum bereits als dramatisch-intensive Charodeyka in Tschaikowskys gleichnamiger Oper im Theater an der Wien titelgemäß verzauberte und die 2018 als Salome bei den Salzburger Festspielen über Nacht zu einer der berühmtesten Sängerinnen der Welt wurde, präsentiert ihren ersten Wiener Solo-Abend. Ihre interpretatorische Wandlungsfähigkeit mit ihrem – wie sie es ausdrückt - acting with your voice wird sie dabei in einem italienisch-slawischen Programm par excellence unter Beweis stellen. In Szenen und Arien, die ein ganzes Spektrum menschlicher Affekte abbilden: der verzweifelte Wunsch, ein Mensch zu werden als Dvořáks Rusalka, das vorbehaltslose Liebesbekenntnis als Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin, das herzzerreißende Gebet als Bellinis Norma. Im Zentrum stehen die einfühlsamen Frauenporträts von Giacomo Puccini: Madama Butterflyies unerschütterlicher Glaube an Treue, Manon Lescaut’s Überlebenskampf, Liùs Opfertod aus Turandot, Laurettas innige Bitte an den Vater aus Gianni Schicchi. Ein Abend großer Gefühle.

So, 28. Februar 2021

Derzeit sind Karten nur als Abonnement „Great Voices“ erhältlich.
Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Asmik Grigorian, Sopran

Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian wurde in Vilnus geboren und studierte an der Litauischen Musik- und Theater Akademie. Sie ist Gründungsmitglied der Vilnus City Opera und zwei Mal wurde ihr mit dem „Golden Stage Cross“ die höchste Auszeichnung für Sänger in Litauen verliehen: 2005 für ihr Debut als Violetta und 2010 für ihre Interpretation der Mrs. Lovett in Sweeny Todd.

Sie gewann sowohl den ersten Preis der „International Opera Awards“ in der Kategorie „Young Female Singer“ 2016 als auch in der Kategorie „Female Singer“ 2019.

Seit dem fulminanten Start ihrer internationalen Karriere mit Madama Butterfly an der Royal Swedish Opera, machte sich Asmik Grigorian einen Namen sowohl auf der Konzert- als auch auf der Opernbühne. Am selben Haus interpretierte sie die Fedora in einer Inszenierung von Christoph Loy, mit dem sie regelmäßig zusammenarbeitet, gefolgt von einem umjubelten Wozzeck im Concertgebouw Amsterdam unter Markus Stenz. In der gleichen Partie debütierte sie 2017 bei den Salzburger Festspielen. Seither gastiert die Künstlerin regelmäßig am Theater an der Wien, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Royal Swedish Opera, dem Liceu Barcelona, der Oper in Frankfurt und setzt ihre Debuts an renommierten Opernhäusern fort.

2018 feierte Asmik Grigorian unter dem Dirigat von Franz Welser-Möst einen triumphalen Erfolg in ihrem Rollendebut als Salomebei den Salzburger Festspielen. Für diese Darbietung wurde ihr 2019 der Österreichische Musiktheaterpreis für die beste weibliche Titelrolle verliehen.

Weitere Rollendebuts 2019 waren die Marietta in Korngolds Die tote Stadt an der Mailänder Scala und Iolanta in Frankfurt.

Konzerte in naher Vergangenheit beinhalteten Strauss Lieder bei den Salzburger Festspielen, Shostakovichs Symphonie Nr. 14 in der Elbphilharmonie Hamburg sowie Janaceks Glagolitische Messe bei den BBC Proms.

Asmik Grigorian arbeitete mit vielen wichtigen Dirigenten und Regisseuren, darunter Valery Gergiev, Gianandrea Noseda, Vasily Petrenko, Yves Abel, Vladimir Jurowski, Constantine Orbelian, Mikhail Tatarnikov, Alan Gilbert und Michael Tilson-Thomas, Dmitri Tcherniakov, Romeo Castellucci, Claus Guth, Dalia Ibelhauptaitė, Barrie Kosky, Alex Ollé, Peter Konwitschny, Ivo van Hove, Ingo Kerkhof, Sir Jonathan Miller, Robert Wilson und Vasily Barkhatov und viele mehr.

Stephan Zilias

Stephan Zilias studierte Klavier und Dirigieren in Köln, Düsseldorf und London. Zu seinen Lehrern zählten Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich (Klavier), sowie Volker Wangenheim, Rüdiger Bohn und Colin Metters (Dirigieren). Wichtige musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Bernard Haitink, Gianluigi Gelmetti und Ilan Volkov. Bereits während seiner Studienzeit wirkte er als Dirigent und musikalischer Assistent von Markus Stenz an der Oper Köln, wo er 2011 mit drei Vorstellungen von Wozzeck debütierte.

Prägende Erfahrungen sammelte er auch als Assistent von Edward Gardner an der English National Opera, Thomas Hengelbrock bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden und Stefano Montanari an der Opéra de Lyon.

Zwischen 2012 und 2014 arbeitet er als Repetitor und Kapellmeister am Staatstheater Mainz. In dieser Zeit debütierte er mit Zauberflöte bei den Bregenzer Festspielen. Nach einem Jahr als 1. Kapellmeister des Theater Lüneburg folgte er 2015 dem Ruf an die Oper Bonn in gleicher Position. Dort dirigierte er hochgelobt Madama Butterfly, La bohème, Turandot, Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte, Die Zauberflöte, Il barbiere di Siviglia, Lucia di Lammermoor, La Traviata, Rusalka, Carmen und Philip Glass´ Echnaton.

Während seiner Zeit in Bonn gestaltete er auch mehrere Konzertprogramme mit dem Beethoven Orchester Bonn, darunter viele Kinder- und Jugendkonzerte. Außerdem debütierte er bei den Hofer Symphonikern und bei dem Orchestre Symphonique de Mulhouse.

Zur Spielzeit 2018/19 wechselte als Kapellmeister und Assistent von Donald Runnicles an die Deutsche Oper Berlin. In seiner ersten Saison dirigierte er die Wiederaufnahmen von La Traviata, Die Zauberflöte, Die Fledermaus und Carmen sowie Vorstellungen der Neuproduktionen von Wozzeck, La Sonnambula und Detlev Glanerts neuer Oper Oceane.

In der laufenden Spielzeit dirigiert er Don Giovanni, La Traviata, Die Zauberflöte, Die Fledermaus, Nabucco und Langgaards Antikrist an der Deutschen Oper Berlin. Wichtige Debüts umfassen Carmen beim Savonlinna Festival, Il barbiere di Siviglia an der Oper Leipzig und Salome am Staatstheater Hannover. Weiterhin führen ihn Konzertverpflichtungen zum Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und als Wiedereinladung zum Beethoven Orchester Bonn.

2018 wurde er zum Associate der Royal Academy of Music in London ernannt.

Asmik Grigorian, Sopran

Stephan Zilias, Dirigent

„Keine singt derzeit so ergreifend schön wie die litauische Sopranistin Asmik Grigorian“ (Die Zeit). Die Vokalkünstlerin, die das Wiener Publikum bereits als dramatisch-intensive Charodeyka in Tschaikowskys gleichnamiger Oper im Theater an der Wien titelgemäß verzauberte und die 2018 als Salome bei den Salzburger Festspielen über Nacht zu einer der berühmtesten Sängerinnen der Welt wurde, präsentiert ihren ersten Wiener Solo-Abend. Ihre interpretatorische Wandlungsfähigkeit mit ihrem – wie sie es ausdrückt - acting with your voice wird sie dabei in einem italienisch-slawischen Programm par excellence unter Beweis stellen. In Szenen und Arien, die ein ganzes Spektrum menschlicher Affekte abbilden: der verzweifelte Wunsch, ein Mensch zu werden als Dvořáks Rusalka, das vorbehaltslose Liebesbekenntnis als Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin, das herzzerreißende Gebet als Bellinis Norma. Im Zentrum stehen die einfühlsamen Frauenporträts von Giacomo Puccini: Madama Butterflyies unerschütterlicher Glaube an Treue, Manon Lescaut’s Überlebenskampf, Liùs Opfertod aus Turandot, Laurettas innige Bitte an den Vater aus Gianni Schicchi. Ein Abend großer Gefühle.