Anita Rachvelishvili

Anita Rachvelishvili, Mezzosopran

Münchner Symphoniker
Nikoloz Rachveli, Dirigent


Man glaubt es kaum: Anita Rachvelishvili sang mit 25 zum ersten Mal die Carmen, und das zur legendären Saisoneröffnung der Scala in Mailand; an der Seite von Jonas Kaufmann, unter Daniel Barenboim. Wovon viele als Höhepunkt ihres Bühnenlebens träumen, stand am Beginn der rasanten Karriere von Anita Rachvelishvili. Ein wagemutiger Sprung ins kalte Wasser, vom Opernstudio direkt auf die Bühne der Scala. Der Jubel für die Sängerin aus einer musikalischen Familie aus Tiflis ist seither nicht mehr verstummt. An der Met in New York nicht, in Paris, London, Rom, Mailand oder Berlin nicht und auch nicht in Wien, wo sie bei ihrem Debüt im April 2018 als furiose Amneris in Verdis „Aida“ von Publikum und Kritik gefeiert wurde.
Neben Bizets Carmen glüht sie auch dunkel leidenschaftlich mit ihrer Dalila von Camille Saint-Saëns, begeistert als chancenlos liebende Eboli („Don Carlo“) genauso wie als rasende Azucena aus dem „Trovatore“. Dazu gesellt sich die vor Liebe zerrissene Charlotte in Massenets „Werther“ und die herzenstief verletzte Santuzza aus Mascagnis „Cavalleria rusticana“. Ihr Great Voices-Recital bietet jedenfalls die schönsten, aufregendsten Rollen für einen jugendlichen, auch zu brennender Dramatik fähigen Mezzosopran.

Programm: Arien von Giuseppe Verdi, Camille Saint-Saëns, Jules Massenet, u.a.

So, 19. Januar 2020

19:30 Uhr

Wiener Konzerthaus, Großer Saal

Derzeit sind Karten nur im Rahmen des Abonnements GREAT VOICES erhältlich. Informationen zum Beginn des Einzelkartenverkaufs entnehmen Sie bitte der Website des Wiener Konzerthauses.
Die Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Anita Rachvelishvili

Anita Rachvelishvili wurde in Tiflis, Georgien, geboren. Sie begann vorerst mit einem Klavierstudium an der Mukhran Machavariani Musikschule und studierte schließlich Gesang am Vano-Sarajishvili Konservatorium bei Manana Egadze. Sie erhielt ein Stipendium vom georgischen Präsidenten Mikheil Saakashvili und gewann den renommierten Paata Burchuladze Preis. Bereits während ihrer Studienzeit debütierte sie an der Oper in Tiflis als Maddalena inRigolettound als Olga in Eugen Onegin, später wurde sie Ensemblemitglied des Hauses. 2007 wurde sie an der Accademia der Mailänder Scala aufgenommen, wo Daniel Barenboim sie hörte und als Carmen (an der Seite von Jonas Kaufmann als Don José) für die Saisoneröffnung des Theaters am 7. Dezember 2009 engagierte. Durch dieses, weltweit im TV übertragene Ereignis wurde sie auf einen Schlag international bekannt.

Es folgten zahlreiche Debüts: Carmen an der MET, an der Deutschen Oper Berlin, an der Seattle Opera, der San Francisco Opera, am Teatro Regio Torino und in der Arena di Verona, sowie erneut an der Scala. In den Niederlanden sang sie Dalila im Concertgebouw in Amsterdam, am Teatro Lirico di Cagliari war sie die Dulcinée in Massenets Don Quichotte.

Im Herbst 2011 erschien Anita Rachvelishvili in der Carnegie Hall neben Jonas Kaufmann und Angela Gheorghiu in Adriana Lecouvreur. Weitere wichtige Engagements der letzten Saisonen waren Isabella in L’italiana in Algerian der Scala, die Titelrolle in Glucks Orfeo ed Euridicebeim Festival de Peralada, Lyubasha in einer Neuproduktion von Rimsky Korsakovs Die Zarenbraut unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, Konschakowna in Borodins Prinz Igor an der MET, Amneris in Aida in Verona und an der Scala; in weiterer Folge ist sie auch in Paris (Samson et Dalila), Sao Paulo, am Royal Opera House Covent Garden (Azucena in Il trovatore), an der Bayrischen Staatsoper, der Semperoper in Dresden und an der Lyric Opera in Chicago zu Gast.

Erst kürzlich nahm sie die Rolle der Santuzza in Cavalleria rusticana in ihr Repertoire auf (Teatro dell’Opera in Rom) und debütierte an der Wiener Staatsoper als Amneris.

Auf der Konzertbühne ließ Anita Rachvelishvili mit einem bejubelten Recital im Mariinsky Theater aufhorchen, zudem sang sie das Verdi Requiem bei den Salzburger Festspielen unter Riccardo Muti und gab Konzerte mit dem RAI Orchester in Turin und mit dem Metropolitan Opera Orchestra in der Carnegie Hall (Mussorgsky:Lieder und Tänze des Todes).

Münchner Symphoniker

Im September 1945 betrat ein Orchester die Bühnen der Stadt, um ein Konzert für Münchens Bürger zu geben – und wurde dann zum festen Bestandteil ihrer Musiklandschaft. Die Aufgeschlossenheit des Orchesters Neuem gegenüber, sein stilistischer Reichtum und die souveräne Arbeit seiner Musikerinnen und Musiker haben über Jahrzehnte vielgestaltige Konzertangebote für alle Münchner ermöglicht.
Rund 100 Konzerte realisieren die Münchner Symphoniker jährlich in Bayern, auf Tournee und bei Festspielen. Das Repertoire reicht von Barockmusik über klassische und romantische Werke bis zur Operette, Oper und Filmmusik, von Klassikern der Moderne bis ins 21. Jahrhundert.
Seit der Spielzeit 2014/2015 bringt Kevin John Edusei als Chefdirigent seinen Sinn für musikalische Qualität und Originalität der Programmgestaltung bei den Münchner Symphonikern ein. Traditionell bieten die Konzerte des Orchesters ein Forum für hervorragende Musikerinnen und Musiker der jüngeren Generation. Darüber hinaus sorgen auch namhafte Solisten und Dirigenten immer wieder für Sternstunden.
Die Münchner Symphoniker gestalten Konzerte als Ort für gemeinsames Erleben und spontanen Austausch mit ihrem Publikum: In der lebendigen Auseinandersetzung mit der Tradition entsteht so eine Verbindung zwischen Hörenden und Spielenden, die sich über das Konzert hinaus in die Stadt und in den digitalen Raum fortsetzt.

Anita Rachvelishvili, Mezzosopran

Münchner Symphoniker
Nikoloz Rachveli, Dirigent


Man glaubt es kaum: Anita Rachvelishvili sang mit 25 zum ersten Mal die Carmen, und das zur legendären Saisoneröffnung der Scala in Mailand; an der Seite von Jonas Kaufmann, unter Daniel Barenboim. Wovon viele als Höhepunkt ihres Bühnenlebens träumen, stand am Beginn der rasanten Karriere von Anita Rachvelishvili. Ein wagemutiger Sprung ins kalte Wasser, vom Opernstudio direkt auf die Bühne der Scala. Der Jubel für die Sängerin aus einer musikalischen Familie aus Tiflis ist seither nicht mehr verstummt. An der Met in New York nicht, in Paris, London, Rom, Mailand oder Berlin nicht und auch nicht in Wien, wo sie bei ihrem Debüt im April 2018 als furiose Amneris in Verdis „Aida“ von Publikum und Kritik gefeiert wurde.
Neben Bizets Carmen glüht sie auch dunkel leidenschaftlich mit ihrer Dalila von Camille Saint-Saëns, begeistert als chancenlos liebende Eboli („Don Carlo“) genauso wie als rasende Azucena aus dem „Trovatore“. Dazu gesellt sich die vor Liebe zerrissene Charlotte in Massenets „Werther“ und die herzenstief verletzte Santuzza aus Mascagnis „Cavalleria rusticana“. Ihr Great Voices-Recital bietet jedenfalls die schönsten, aufregendsten Rollen für einen jugendlichen, auch zu brennender Dramatik fähigen Mezzosopran.

Programm: Arien von Giuseppe Verdi, Camille Saint-Saëns, Jules Massenet, u.a.