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Rolando Villazón & Ildar Abdrazakov

Di, 12. Dezember 2017Großer Saal

Rolando Villazón & Ildar Abdrazakov

Endlich ist Rolando Villazón wieder mit einem Arienabend zu erleben! Der Publikumsliebling und der gefragte russische Bass Ildar Abdrazakov singen Arien und Duette aus französischen und italienischen Opern von Gaetano Donizetti, Charles Gounod, Arrigo Boito und Giuseppe Verdi. Dass beide Sänger auch ausgesprochene Bühnenmenschen sind, ebenso charismatisch wie stimmgewaltig, kommt ihnen bei diesem Programm entgegen. In den Männerduetten schwelgt man nicht in Liebe, sondern schmiedet Freundschaften oder Feindschaften – die Komponisten bedachten derartige Szenen häufig mit außergewöhnlicher Musik. Den mexikanischen Startenor muss man nicht näher vorstellen, gehört er doch sicherlich zu den berühmtesten Tenören der Welt. Ildar Abdrazakov, dessen Bass ebenso mächtig wie elegant und agil ist, tritt ebenfalls auf den wichtigsten Bühnen der Welt auf, von der Mailänder Scala über die New Yorker Metropolitan Opera bis zu den Salzburger Festspielen, wo er 2009 unter Riccardo Muti debütierte. Die Begegnung dieser beiden eindrucksvollen Sängerpersönlichkeiten verspricht einen Glanzpunkt stimmlicher Ausdruckskraft in der Musik!

Dirigent: Guerassim Voronkov
 
Orchester: Janáček Philharmonie Ostrava

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Dienstag 12. Dezember 2017
19:30 Uhr Wiener Konzerthaus, Großer Saal Tickets bestellen
Rolando Villazon | Janáček Philharmonie Ostrava | Ildar Abdrazakov

Rolando Villazón Biografie

Photo of Rolando VillazónDurch seine einzigartig fesselnden Auftritte in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der meist gefeierten und beliebtesten Interpreten überhaupt und als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert. Bejubelt als „der charmanteste der heutigen Divos“ (The Times) und als „großer Sänger und kurzweiliger Entertainer, er kann albern und sehr ernsthaft sein, lustig und tief“ (Crescendo) ist Rolando Villazón einer der vielseitigsten heute tätigen Künstler: neben seiner Bühnenkarriere ist er auch als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt. Seine singulär schöne Stimme und atemberaubende Bühnenpräsenz veranlassen Kritiker zu loben er sei „vielleicht besser als je zuvor … Der Klang von Villazóns Stimme [ist] phänomenal… es gibt wenige Tenöre von ähnlicher Stimmkraft, die ein Piano so gestalten können“ (Süddeutsche Zeitung) und festzustellen, dass „seine Kunst ist so erstaunlich [ist] wie eh und je, er verbindet Klang, Geste und Sinn in einer kompromisslosen Suche nach Wahrhaftigkeit“ (The Guardian).

Rolando Villazón wurde in der internationalen Musikszene rasch bekannt, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann (u.a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgten sein europäisches Debüt als Des Grieux in Massenets Manon in Genua sowie zwei weitere Debüts an Häusern, als Alfredo in La Traviata Opéra de Paris und als Macduff in Verdis Macbeth an der Staatsoper Berlin.

Mit einer Serie sensationeller Debüts an den bedeutendsten europäischen Häusern etablierte sich der Tenor schnell als einer der gefragtesten Künstler seiner Generation, so sang er Rodolfo in La Bohème an der Bayerischen Staatsoper in München und Gounods Roméo an der Wiener Staatsoper. In Wien hat er seither Massenets Werther, Nemorino in L’elisir d’amore, Des Grieux, die Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann, den Herzog in Rigoletto, Alfredo in La Traviata, Don Ottavio in Don Giovanni und Lenski in Eugen Onegin interpretiert. In München war er mit der Titelrolle in Gounods Faust, als Roméo und als Alfredo zu hören, sowie in der Titelpartie einer Neuproduktion von Les Contes d’Hoffmann. Zudem sang er Rodolfo in konzertanten Aufführungen von La Bohème in der Philharmonie am Gasteig, die von Deutsche Grammophon aufgezeichnet und 2008 auf CD veröffentlicht wurden. An der Deutschen Oper Berlin war er zuletzt als Titelheld in Verdis Don Carlo zu erleben.

2005 gab Rolando Villazón sein triumphales Debüt bei den Salzburger Festspielen, als er Alfredo in einer Neuproduktion von La Traviata neben Anna Netrebko und Thomas Hampson interpretierte. Deutsche Grammophon veröffentlichte sowohl CD als auch DVD dieser denkwürdigen Produktion im Jahr 2005. 2008 kehrte er für eine Neuproduktion von Roméo et Juliette nach Salzburg zurück, die ebenfalls live im Fernsehen übertragen und 2009 auf DVD veröffentlicht wurde. 2012 gab er sein umjubeltes Mozart-Debüt als Alessandro in Il re pastore in Salzburg und kehrte sowohl 2013 für die hochgelobte Vorstellung in der Titelpartie einer Neuproduktion von Mozarts Lucio Silla als auch 2014 für Mozart-Matineen unter der Leitung von Ivor Bolton zurück. 2015 gab er sein triumphales Rollendebüt als Pylade in Glucks Iphigenie en Tauride an der Seite von Ceclia Bartoli in der Titelpartie. Weitere vielbeachtete Auftritte bei europäischen Festspielen führten ihn nach Bregenz, Orange, zum Musikfest Bremen, Glyndebourne und zum Klara Festival Brüssel.

Seit seinem Debüt tritt Rolando Villazón häufig an der Staatsoper Berlin auf und arbeitet dort regelmäßig mit Daniel Barenboim zusammen. Höhepunkte der Zusammenarbeit bislang waren u.a. Neuproduktionen von Carmen, La Traviata, Manon und Eugen Onegin. Ebenso gestaltete er den Nemorino in einer Neuproduktion von L‘elisir d’amore und Don Ottavio in Don Giovanni sowie Macduff (Macbeth). An der Opéra de Paris konnten ihn die Zuschauer bereits in Produktionen wie Faust, La Traviata, Les Contes d’Hoffmann und Werther erleben. Als Hoffmann gab er auch sein triumphales Debüt an der Londoner Royal Opera, Covent Garden, wo er seitdem auch als Lenski und Herzog auftrat und die Titelpartie in einer Neuproduktion von Verdis Don Carlo sowie in einer vielbeachteten Produktion von Werther, jeweils unter der Leitung von Sir Antonio Pappano interpretierte, die 2012 von Deutsche Grammophon auf CD veröffentlicht wurde. 2015 kehrte er als Don Ottavio (Don Giovanni) zurück. Weitere Auftritte führten Rolando Villazón an das Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie an die Amsterdamer Oper, wo er unter Riccardo Chailly sein Rollendebüt als Don Carlo gab. Er debütierte als Nemorino am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Sowohl Manon aus Berlin als auch der Amsterdamer Don Carlo wurden auf DVD veröffentlicht. 2010 debütierte er als Alfredo am Opernhaus Zürich und kehrte für eine Neuproduktion von Mozarts Il re pastore und Vorstellungen von L‘elisir d’amore zurück. Sein Debüt an der Mailänder Scala gab er ebenfalls 2010, wo er eine seiner Paraderollen, den Nemorino in L’elisir d’amore, interpretierte und war 2014 dort in der Partie des Ferrando in einer Neuproduktion von Così fan tutte unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören. 2011 gab er sein Rollendebüt als Don Ottavio am Festspielhaus Baden-Baden, gefolgt von seinen Rollendebüts als Ferrando in Così fan tutte und als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail in den Jahren 2012 und 2014. 2015 fügte er im Rahmen des Mozart-Zyklus noch Le Nozze di Figaro hinzu.

Rolando Villazón gab sein Debüt an der Metropolitan Opera New York als Alfredo und war dort seither als Herzog, Rodolfo, Edgardo und in einer ausverkauften Metropolitan Opera Pension Fund Gala im April 2007 zu hören. 2013 feierte Rolando Villazón eine vielgepriesene Rückkehr in der Rolle als Lenski in Eugen Onegin. An der Los Angeles Opera war er nach seinem Debüt als Alfredo in Produktionen von Gianni Schicchi, Roméo et Juliette und Manon zu erleben.

Der Tenor tritt in allen bedeutenden Konzertsälen auf und arbeitet dort mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern zusammen, so z.B. in Londons Barbican Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, den Philharmonien in Berlin und Köln, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Gewandhaus Leipzig und der Accademia Santa Cecilia in Rom. Hinzu kommen ausverkaufte Konzerte in u.a. New York, Miami, Vancouver, Tokio, Toulouse, Monte Carlo, Moskau, St. Petersburg, Prag, Zürich, Rom, Athen, Istanbul, Madrid, Kopenhagen und Helsinki. Anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi gab Rolando Villazón 2013 eine ausverkaufte 15-Städte Tournee mit Arien und Liedern Verdis. Die Konzerte wurden von fast 25.000 Menschen in ganz Europa besucht.

2014 führte ihn eine Tournee mit Mozarts Konzertarien mit dem Basel Kammerorchester nach Berlin, London, Paris, Dortmund Prag und Wien. 2007 gab er sein Deutschlanddebüt als Liedsänger und interpretierte Schumanns Dichterliebe begleitet von Daniel Barenboim, ein Erfolg der im Folgejahr, ebenfalls an der Staatsoper Berlin, wiederholt wurde. 2014 gab das Duo einen Liederabend an der Mailänder Scala. Gemeinsam mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin gestaltete der Tenor 2013 die Europa-Premiere von Elliot Carters A Sunbeam’s Architecture, gab in der Spielzeit 2014/15 Silvester und Neujahrskonzerte mit einem Tango-Programm unter der Leitung von Daniel Barenboim sowie ein Galakonzert mit Arien aus Zarzuelas unter dem Dirigat von Plácido Domingo in der Philharmonie Berlin. 2010 gab er sein Liederabend-Debüt bei den Salzburger Festspielen und 2011 im Wiener Musikverein. Seine Open Air-Konzerte mit Plácido Domingo und Anna Netrebko auf der Berliner Waldbühne am Vorabend des Fussball-WM Finales 2006 sowie Schloss Schönbrunn in Wien vor dem Finale der Fussball-EM 2008 wurden jeweils live im Fernsehen übertragen und von Millionen Zuschauern weltweit gesehen. 2013 sang er an der Seite von Thomas Hampson ein international übertragenes Open-Air Konzert auf dem Münchner Odeonsplatz mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin, unter dessen Leitung er im Juni 2015 auch ein Galakonzert in Montreal gab.

Rolando Villazóns ausgedehnte Diskographie umfasst eine CD mit italienischen Arien, eine Aufnahme mit Arien von Gounod und Massenet sowie ein “Opera Recital”. Diese Aufnahmen erschienen bei EMI/Virgin Classics, genauso wie Aufnahmen von Monteverdis Il combattimento di Tancredi und I Lamenti, unter der Leitung von Emmanuelle Haïm, eine Aufnahme von Verdis Requiem dirigiert von Antonio Pappano, sowie eine Zarzuela-CD, “Gitano”, unter der Leitung von Plácido Domingo und eine Aufnahme von Vivaldis Ercole. Alle Aufnahmen des Künstlers wurden von der Kritik mit uneingeschränktem Lob bedacht. Zu DVD-Veröffentlichungen bei EMI/Virgin Classics zählt u.a. die Wiener Produktion von L’elisir d’amore, bei Decca wurde La traviata aus Los Angeles mit Renée Fleming veröffentlicht.

2007 wurde Rolando Villazón Exklusivkünstler für die Deutsche Grammophon. Er veröffentlichte eine Duett-CD mit Anna Netrebko sowie CDs und DVDs von La Traviata. Letztere Aufnahme wurde 2006 für einen Grammy nominiert und sowohl La Traviata als auch “Duets” erhielten jeweils einen ECHO Klassik. 2008 wurde seine hochgelobte erste Solo-CD von Deutsche Grammophon veröffentlicht, eine Aufnahme seltener italienischer Arien unter dem Titel “Cielo e mar”. 2009 folgte eine ebenso erfolgreiche Aufnahme mit Händel-Arien, die er gemeinsam mit dem Spezialisten Paul McCreesh und seinen Gabrieli Players aufnahm. Alle seine Aufnahmen wurden zu Bestsellern und erhielten Gold- und Platin-Auszeichnungen in Deutschland und Österreich. “Duets” erreichte die Spitzenposition der Billboard Klassikcharts in den USA und hält den Rekord für das beste Debüt einer klassischen CD in Europa, mit Spitzenpositionen in den Popcharts mehrerer europäischer Länder. 2010 veröffentlichte die Deutsche Grammophon „México!“, eine Aufnahme klassischer mexikanischer Lieder in neuen Arrangements, die mit dem ECHO Klassik 2011 ausgezeichnet wurde. Im Frühjahr 2012 erschien eine hochgelobte Gesamteinspielung von Massenets Werther unter der Leitung von Sir Antonio Pappano, im Sommer und Herbst 2012 erscheinen gleich zwei neue Einspielungen: eine Aufnahme mit Arien Giuseppe Verdis, dirigiert von Gianandrea Noseda sowie eine Gesamtaufnahme von Mozarts Don Giovanni, in der Rolando Villazón Don Ottavio in einem All-Star Cast interpretiert. Diese Gesamtaufnahme bildet den ersten Teil eines mehrteiligen Mozart Zyklus, initiiert von Rolando Villazón und Yannick Nézet-Seguin, dem im Juli 2013 Così fan tutte und im Sommer 2015 Die Entführung aus dem Serail folgten. 2014 erschienen eine Aufnahme von Mozarts Konzertarien für Tenor, die unter der Leitung von Sir Antonio Pappano mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen wurde, sowie eine DVD von Rolando Villazóns Inszenierung von L’elisir d’amore aus dem Festspielhaus Baden-Baden. Im Oktober 2015 erscheint sein Solo-Album „Treasures of Belcanto“ mit Liedern von Bellini, Verdi, Donizetti und Rossini.

2011 debütierte Rolando Villazón mit einer viel beachteten Inszenierung von Werther an der Opéra de Lyon als Regisseur. 2012 inszenierte er Donizettis L’elisir d’amore am Festspielhaus Baden-Baden. In der gleichen, von der Kritik als „doppelter Triumph“ beschriebenen Aufführung, sang er ebenfalls die Partie des Nemorino. 2014/15 führte Rolando Villazón bei gleich drei Neuproduktionen Regie. Zunächst gab er seine Regiedebüts an der Wiener Volksoper mit Donizettis Viva la mamma und an der Deutschen Oper mit Puccinis La Rondine, bevor er an das Festspielhaus Baden-Baden zurückkehrte, um dort die Regie für die Neuproduktion von Verdis La Traviata zu übernehmen.

Die Spielzeit 16/17 beginnt Rolando Villazón mit Konzerten mit dem Mormon Tabernacle Choir in Salt Lake City und Liederabenden an der Opéra National de Paris und dem Prinzregententheater in München. Anschließend folgt eine INszenierungenkehrt er als Robert Scott in Miroslav Srnkas Oper South Pole an die Bayerische Staatsoper zurück. Außerdem gibt er sein Rollendebüt als Michel in Bohuslav Martinus Juliette an der Staatsoper Berlin und singt Alfredo (La traviata) in Vorstellungen während der Münchener Opernfestspiele. Des Weiteren geht der Tenor zusammen mit Cecilia Bartoli auf eine Europa-Tour mit Konzerten in Zürich, München, Prag, Berlin, Amsterdam, London, Paris und Luxemburg und ist in konzertanten Vorstellungen in der Titelpartie von Mozarts Il re pastore in Wien, Barcelona, Luzern und Paris zu hören.

Rolando Villazón wurde in unzähligen internationalen Zeitungen und Zeitschriften porträtiert und war zu Gast in TV-Shows wie Wetten, dass..? und Musical Showstar. Dokumentarfilme über ihn wurden in Frankreich, Deutschland und Österreich ausgestrahlt. 2010 und 2011 war er Mentor und Juror in der englischen TV-Sendung „Popstar to Opera Star“. Er moderiert regelmäßig Fernsehprogramme, u.a. für die BBC und das ZDF, für das er u.a. die ECHO Klassik-Gala und eine Reihe kultureller Programme moderiert, hat seine eigene Sendereihe „Stars von morgen“ auf Arte und nimmt als Mentor und Juror an der KiKa-Serie „Dein Song“ teil. 2008/09 war Rolando Villazón in seinem ersten Kinofilm zu sehen, einer Verfilmung von Puccinis La Bohème. Regie führte der Oscar-nominierte Regisseur Robert Dornhelm. Deutsche Grammophon veröffentlichte im Frühjahr 2008 eine Gesamtaufnahme der Oper, die auch als Soundtrack zum Film dient. 2013 erschien der erste Roman „Malabares“ von Rolando Villazón in Spanien. Französische und deutsche Übersetzungen des Romans wurden 2014 veröffentlicht. Die Veröffentlichung seines zweiten Romans „Lebenskünstler“ ist für April 2017 geplant.

Geboren in Mexico City begann er seine musikalischen Studien am nationalen Konservatorium seines Heimatlandes bevor er Mitglied der Nachwuchsprogramme an den Opernhäusern in Pittsburgh und San Francisco Opera wurde. Rolando Villazón wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet und erhielt den Titel eines Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, eine der höchsten Auszeichnung im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, seinem permanenten Wohnsitz. Rolando Villazón ist Botschafter der RED NOSES Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris. 2017 wurde er zum Mozart-Botschafter der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg ernannt.


Janáčček Philharmonie Ostrava

Die Janáček-Philharmonie ist ein Sinfonieorchester von Weltklasse, das in Ostrava in der Tschechischen Republik beheimatet ist. Es setzt sich aus ungefähr hundert erstklassigen Musikerinnen und Musikern zusammen, das durch den einzigartigen, geschmeidigen Klang seiner Streicher und sein treibendes Bläser-Ensemble weltbekannt ist. Die Position als Generalmusikdirektor hat seit 2014 Herr Heiko Mathias Förster inne.

Zu den jüngsten Highlights zählen die Konzerte mit den Opernstars Anna Netrebko und Jonas Kaufmann, Touren zum Festival „Warschauer Herbst“, Arts Centre Seoul, Konzerthaus Wien, Tonhalle Zürich, Théâtre des Champs-Elysées Paris sowie die Gastauftritte von Dirigenten und Solisten wie Antoni Wit, Mikhail Jurowski, Jakub Hrůša, Jean-Efflam Bavouzet, Reinhold Friedrich, Olga Kern, Johannes Moser und Kirill Gerstein.

Wir können unserem Publikum pro Jahr mehr als 50 abwechslungsreiche Sinfoniekonzerte in unterschiedlichen Städten anbieten. Dahinter steht unser Wunsch, unseren Musikliebhabern das spannendste Repertoire (einschließlich tschechischer. Erstaufführungen und Weltpremieren) sowie die besten Gastkünstler vorzustellen. In der Saison 2016/17 werden wir auch Mikhail Jurowski als Ersten Gastdirigent und Peteris Vasks als Komponist im Rahmen eines Austauschprogramms begrüßen dürfen. Zu den wichtigsten Highlights der Saison zählen unter anderem Lisa Batiashvili, Midori, Vadim Gluzman, Gábor Boldocki, Narek Hakhnazaryan, Joseph Moog und Alessandro Taverna.

In jedem Jahr erhalten wir Einladungen zu vielen Festivals in der Tschechischen Republik und zu internationalen Veranstaltungen; des Weiteren haben wir Auftritte bei einer Konzertreihe in Europa (diese Saison in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien), Asien und Nordamerika bei verschiedenen Veranstaltern geplant. Das Orchester kann besonders mit dem wel-bekannten Repertoire der tschechischen Sinfonien zum Beispiel von Dvořák oder den Opernouvertüren von Smetana und Janáček sowie in den Operngala-Programmen sein hervorragendes Talent unter Beweis stellen. Zu den jüngsten Veranstaltungsorten zählten New York (2012), Paris (2014), Peking (2015), München (2015) un Zürich (2016).

Wir haben während der Konzertsaison mehrere Wochen in unserem Hightech- Studio zusammen mit den besten Toningenieuren verbracht, um Musik mit kommerziellem und künstlerischem Inhalt für eine große Auswahl an Partnern und Plattenfirmen aufzunehmen. Unsere Live-Aufnahmen werden ebenfalls hochgelobt; 2014 haben wir ein 4-Jahres-Projekt zur Aufnahme einer Serie ins Leben gerufen, auf der auf 5 CDs die komplette Musik der Janáček-Sinfonien live zu hören ist. Wir bieten Stereoanlage sowie Surround-Aufnahmen in 5.1 und 9.1 Auro 3D-Formate. Unsere Aufnahmen wurden unter bekannten Labels wie Naxos, Brilliant Classics, Supraphon, Centaur, New World Records, Stradivari Classics und vielen weiteren veröffentlicht.

Unser besonderes Engagement gilt der musikalischen Bildung unseres Publikums. Dabei konzentrieren wir uns überwiegend auf die Jugend: wir haben in unserem Programm eine spezielle Reihe an Familienkonzerten sowie Matineé-Konzerte für Schulen im Angebot, wir veranstalten Dutzende von Musik-Workshops und leiten einen Kinderchor. Für die ältere Generation bieten wir des Weiteren eine Musikakademie mit einer Laufzeit von 3 Jahren an, die ebenfalls in hohem Maß geschätzt wird. Wir veranstalten auch eine Sonderreihe an Abendkonzerten für die jungen Talente bei den Dirigenten und Solisten, um auf diese Weise ihre musikalischen Karrieren zu unterstützen.


Ildar Abdrazakov

Ildar Abdrazakov has established himself as one of opera’s most sought-after basses. Since making his La Scala debut in 2001 at 25, the Russian native has become a mainstay at leading houses worldwide, including New York’s Metropolitan Opera, the Vienna State Opera, and Munich’s Bavarian State Opera. His powerful yet refined voice coupled with his compelling stage presence have prompted critics to hail him as a “sensational bass…who has just about everything – imposing sound, beautiful legato, oodles of finesse” (The Independent). Also an active concert artist, he has performed at London’s BBC Proms and at New York’s Carnegie Hall, as well as with leading international orchestras, including the Chicago Symphony and Vienna Philharmonic.

Ildar Abdrazakov kicks off the 16/17 season with his return to the Metropolitan Opera, where he can be heard twice, as Mustafà in Rossini’s comic opera L’Italiana in Algeri as well as in the title role of Mozart’s Don Giovanni. In Europe, Ildar Abdrazakov brings his celebrated portrayal of Spain’s emperor Filippo II in Verdi’s Don Carlo to the Bolshoi Theatre in Moscow, the Bavarian State Opera in Munich as well as the Royal Opera House Covent Garden in London, before closing the season as Escamillo in a new production of Carmen at Opéra National de Paris. The title role in Borodin’s opera Prince Igor is the vehicle for his house debut at the Nederlandse Opera in early 2017. During the festival months in the summer of 2017, the Russian bass returns to the Bayerische Staatsoper to sing performances of Les Contes d’Hoffmann and to the Salzburg Festival for concert performances of Lucrezia Borgia. On the concert stage, Ildar Abdrazakov is not only joining Vladimir Spivakov for a New Year’s Eve Concert, but gives also recitals at the Verbier Festival, together with pianist Daniil Trifonov, and at the Rossini Festival in Pesaro.

In more than a decade since his house debut, Abdrazakov has become a mainstay at the Metropolitan Opera. Last season he headlined the gala opening of the company’s season in the title role in a new Sir Richard Eyre production of Le nozze di Figaro under James Levine. He previously sang the title role in a new staging of Borodin’s Prince Igor – a performance captured on DVD and Blu-ray by Deutsche Grammophon. Other notable Met productions include his role debut as Henry VIII opposite Anna Netrebko in Anna Bolena to open the company’s 2011-12 season, a role which he reprised opposite Sondra Radvanovsky in the title role in 2015, Dosifei in Mussorgsky’s Khovanshchina, Escamillo in two productions of Carmen, and the title role in a new production of Verdi’s Attila under the baton of Riccardo Muti. At La Scala, Abdrazakov joined Muti in concert for the reopening of the theatre in 2004-05, and that same season he sang Moses in a production of Rossini’s Moïse et Pharaon that was recorded and released on CD and DVD. It was in the same role – in a new production led by Muti – that the bass made his Salzburg Festival debut in 2009, and he has also sung Moses with the Italian maestro in Rome. Abdrazakov first appeared at London’s Royal Opera House in 2009, performing Verdi’s Requiem in concert with Sir Antonio Pappano, and he has since returned there to sing Don Basilio in Rossini’s Il Barbiere di Siviglia.

The title role in Le Nozze di Figaro was the vehicle for Abdrazakov’s 1998 house debut at St. Petersburg’s Mariinsky Theatre. Among his other signature roles are both the title character and Leporello in Mozart’s Don Giovanni; Méphistophélès in Gounod’s Faust, which he sang in a new production at the 2016 Salzburg Festival to great acclaim, and Berlioz’s La damnation de Faust; Oroveso in Bellini’s Norma; Selim in Rossini’s Il Turco in Italia, and Assur in his Semiramide. The Russian bass is noted for Verdi roles including Walter in Luisa Miller and the title character in Oberto, as well as Attila and Banquo.

Abdrazakov has appeared with virtually every major opera company in the United States and Europe. Besides those already mentioned, he has sung on the stages of Barcelona’s Gran Teatre del Liceu, Madrid’s Teatro Real, Paris’ Opéra Bastille, the San Francisco Opera, the Washington National Opera, and the Los Angeles Opera. On the concert stage, he has given recitals in Russia, Italy, Japan, and the United States, and performed with orchestras including the Chicago Symphony, the Vienna Philharmonic, the Leipzig Gewandhaus Orchestra, the Bayerischer Rundfunk, the Rotterdam Philharmonic, the Orchestre National de France, the Orchestra Filarmonica della Scala, and Rome’s Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Among the noted conductors with whom he has collaborated are Riccardo Muti, Valery Gergiev, James Levine, Gianandrea Noseda, Bertrand de Billy, Riccardo Frizza, Riccardo Chailly, and Sir Antonio Pappano.

Abdrazakov’s debut solo album, Power Players, a celebration of the great Russian bass roles, was released in early 2014 on Delos, to great critical acclaim. His recording of Verdi’s Messa da Requiem with Riccardo Muti and the Chicago Symphony won a Grammy Award, and he has recorded unpublished arias by Rossini with Riccardo Chailly and the Symphony Orchestra of Milan, Giuseppe Verdi for Decca, and Cherubini’s Mass with Muti and the Bayerischer Rundfunk for EMI Classics. For Chandos, he has recorded Shostakovich’s Suite on Verses of Michelangelo and Rachmaninoff’s The Miserly Knight, both with Gianandrea Noseda and the BBC Philharmonic. The bass’s DVD releases include Moïse et Pharaon from La Scala, Oberto from Bilbao, Norma from Parma, and Lucia di Lammermoor from the Metropolitan Opera. Marking the Verdi bicentennial, May 2013 saw Abdrazakov’s star turn in the title role of Attila immortalized on the Mariinsky label’s first DVD/Blu-ray release.

Abdrazakov was born in 1976 in the city of Ufa, then the capital of the Soviet republic of Bashkiria. His parents were both artists: his mother was a painter and his late father, a director. Abdrazakov began acting in his father’s stage and film productions at age four, and it was these early experiences that inspired him to pursue a career in the arts. Upon graduating from the Ufa State Institute of Arts, he joined the Bashkirian Opera and Ballet Theatre. In the late 1990s, he won a string of prestigious vocal competitions: the Moscow Grand Prix named after Irina Arkhipova, the Glinka International Vocal Competition, the Rimsky-Korsakov International Competition, and the International Obraztsova competition. His 2000 win at the Maria Callas International Television Competition in Parma thrust him into the international spotlight and led to his debut at La Scala the following year.

Since 2007, Abdrazakov has been an ambassador for the Zegna & Music project, a philanthropic initiative founded in 1997 by Ermenegildo Zegna, to promote music and its values. Abdrazakov’s concert attire is generously provided by the designer. Ildar Abdrazakov is also Artistic Director of the Elena Obraztsova International Academy of Music – where he was appointed by Obraztsova herself in 2014 – which opened in a gala concert August 2015.

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Rolando Villazon

Bravo! A collection of the tenor's greatest arias

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Ildar Abdrazakov

Rossini - Victoires